Lager 2019

HELA 2019

Lagermotto: Es war einmal…

Wo: Fuederegg Hoch-Ybrig – 8842 Unteriberg (SZ)

Lagerleitung: Dominik Ordelman und Luisa Skelaj

Küche: Ana Fernandez und Peter Reichenbach


Samstag 28.09.2019 Anreise

Wir machten uns von Emmenbrücke auf in unsere Goldmine auf dem wunderschönen Hoch-Ybrig im Kanton Schwyz. Uns stand eine strenge, aber abwechslungsreiche Wanderung bevor. Bei sonnigem Wetter machten wir uns auf den Weg. Am Nachmittag kamen wir schlussendlich in unserem Lagerhaus an. Voller Freude bezogen wir unsere Zimmer und verstauten unser Gepäck. Nach einem feinen Nachtessen, von unserem Küchenteam, absolvierten wir eine 1.Hilfe-Ausbildung. Wir lernten die Bewusstlosenlagerung kennen, die verschiedenen Medikamente, die Notfallnummern und unterschiedliche Verbandstechniken. Als Abschluss des Tages bekamen wir noch das Rätsel von unserem magischen Spiegel:

„Es ist eines Mädchens ganzer Stolz. Aufwändig und zierlich ists. Ob geflochten, gezöpfelt oder gestreckt. Ein Utensil wird stets gebraucht. Dieses müsst ihr mir finden.“

Sonntag 29.09.2019 – Rapunzel

Nach einer erholsamen ersten Nacht in unserem gemütlichen Lagerhaus, waren wir heute in Rapunzels Reich. Wir starteten denn Tag mit einer sportlichen Zwergen Olympiade, um später den Turm von Rapunzel erfolgreich erklimmen zu können. Als wir schließlich fit genug waren, lernten wir viele verschiedene Knöpfe kennen, um uns auch gut anseilen zu können, wenn wir den Turm hoch und runterklettern. Nach einer feinen Stärkung am Abend, während die böse Hexe auf Beerensuche war, packten wir unsere Chance und retteten Rapunzel zusammen durch ein Zonengame aus dem Turm. Als Dank bekamen wir von Rapunzel den vom Spiegel erwarteten Kamm. Nun trug er uns ein neues Rätsel auf für morgen:

Er wird nicht gern gesehen, ein Einzelgänger er ist. Sehr klein und außerdem auch bärtig, niemand weiß wer er ist. Das Utensil gibt es ganz verschieden; mal groß mal klein, mal schön mal nicht. Immer aber sitzt es auf unserem obersten Punkt.“

Montag 30.09.2019 – Rumpelstilzchen

Nach einem ausgiebigen Brunch versuchten wir das Rumpelstilzchen mit dem Feuer zu vergnügen. Leider war das Feuer für das Rumpelstilzchen nicht ausreichend. Damit wir das Feuer nicht um sonst gemacht haben, brätelten wir noch unser Zmittag über dem Feuer. Gestärkt versuchten wir das Rumpelstilzchen mit viel Gold zu überzeugen, damit er uns seinen Hut gibt. Nach anstrengendem Kampf mit genügend gewonnenem Gold übergab uns Rumpelstilzchen seinen Hut. Am Abend offenbarte der Spiegel uns das nächste Rätsel. Da es jedoch zu spät war um Hänsel und Gretel zu suchen, vergnügten wir uns bei einem Spieleabend.

„Sie sind zu zweit, doch trotzdem so allein. Wie kommen sie nur wieder heim? Wisst ihr von wem ich spreche? Wenn ja, geht zu ihnen, und helfet.“

Dienstag 01.10.2019 – Hänsel und Gretel

Heute Morgen machten wir uns auf den Weg den Auftrag des Spiegels zu erfüllen und Hänsel und Gretel zu unterstützen. Dafür mussten wir selbst erfahren uns unser Essen zu verdienen. In Zweier-Teams jagten wir nach wertvollen Steinen, um unser Mittagessen zu bezahlen.

Am Nachmittag begaben wir uns auf die Suche nach Hänsel und Gretel, die uns Sägemehlspuren hinterlassen haben. Wir wollten sie dann unmittelbar nach Hause bringen, doch wir stiessen dabei auf die Hexe aus dem Lebkuchenhaus. Durch unser Wissen konnten wir zusammen mit Hänsel, Gretel und etwas Lebkuchen ins Lagerhaus flüchten.

Um unseren Abend dann ein bisschen zu versüssen unterhielten wir einander mit kreativen, selbsteinstudierten Märchentheatern und konnten unsere Schauspielerkarrieren starten. Die «internationale» Jury war begeistert von den jungen Talenten, nur Hildegard war bitter enttäuscht.

„Seltsame Gestalten sind sie doch. Wer wohnt schon freiwillig an einem Moor. Doch bei ihrer Liebe singen alle Engel im Chor. Um die Liebe zu bezeugen, wird der Frau gern was geschenkt. Hier noch mein allerletzter Tip; ein duftender Strauss hat schon jede Frau entzückt.“

Mittwoch 02.10.2019 – Shrek

Als wir Shrek trafen, war er so froh, dass er uns sein Schlammbad zeigen wollte und wir uns natürlich mit voller Einsatz auch gerne dreckig machten. Nach dem feinen Mittagessen und gestärkt für den Nachmittag halfen wir Shrek einen Blumenstrauss für Fiona zumachen. Doch haben einige Esel unsere Blumen gepflückt, welche wir wieder einsammeln mussten. Wir schafften dies zum Glück auch und konnten für Fiona einen schönen Blumenstrauss machen und Shrek übergab es ihr mit Stolz. Fiona war überglücklich und übergab uns ihren allerersten Blumenstrauss, welchen sie von Shrek bekommen hatte. Nach diesem anstrengenden Tag liessen wir den Abend bei einem Wellness-Abend ausklingen.

„Weiss und flauschig hab ichs gern. Ein Geschöpf so klein und fein. Aber ein bestimmtes will ich haben. Die Summe aus 1 plus 2 muss es sein.“

Donnerstag 03.10.2019 – Der Wolf und die sieben jungen Geißlein

Als wir verwachten, sahen wir, dass unser Lagerplatz von einer weissen Decke überzogen war. Das jedoch stand unserer Mission, das Geisslein zu finden, nicht im Weg. Am Morgen starteten wir unseren ersten Versuch den hungrigen Wölfen zu entkommen. Es gab eine Partie Geissli gegen Wölfe. Leider scheiterten wir. Mit einem zweiten Anlauf am Nachmittag gelang es, uns aus dem Magen der Wölfe zu befreien. Das machten wir in Form eines Zonengames mit verschiedensten Hindernissen.

Den aufregenden Tag liessen wir am Abend gemütlich ausklingen an einem wärmenden Lagerfeuer. Gemeinsam sangen wir Lieder, begleitet von Gitarren. Dazu gab es feine Schoggibananen.

Darauf schlafen wir alle gut. Man braucht es für den Kopf, es ist aber kein Hut. Schüttelt man es, fallen Federn heraus.“

Freitag 04.10.2019 – Frau Holle

Damit Frau Holle uns ein Kissen nähen konnte, mussten wir uns vorher Fäden bei einem Bändeligame erkämpfen. Nachdem sie uns dann das Kissen übergeben hatte, hatten wir alle Gegenstände zusammen, um Schneewittchen aufwecken zu können. Wir platzierten die Gegenstände rund um Schneewittchem, und sangen nach Anweisung des Spiegels unser Lagerlied. Schneewittchen erwachte und lud uns am Abend zu einem grossen Festmahl ein. Vorher wollten wir uns aber nochmals so richtig austoben und spielten Völki.

Am Abend sassen wir dann alle beisammen und feierten unseren Erfolg. Wir waren glücklich die Rätsel gelöst zu haben, und blickten auf ein erfolgreiches Lager zurück.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. Ende

Das Leitungsteam bedankt sich ganz herzlich bei euch für das Lesen des Lagerblogs.