Lager 2021

HELA 2021

Datum: Samstag, 02. Oktober 2021 – Samstag 09. Oktober 2021

Lagermotto: Zurück in die Zukunft

Wo: Gruppenunterkunft Girlen, Ebnat Kappel SG

Lagerleitung: Loana Portmann und Kathrin Kälin

Küche:  Cornelia Theiler, Fabian Rosenkranz und Simon Fuchs


Samstag 02.10.2021

Heute morgen früh, starteten wir unsere Reise in das unbekannte Labor von Frau Professor Doktor Effi Ziens. Bereits beim ersten Zwischenhalt in Luzern mussten wir nochmals beweisen, dass wir der Vorführung würdig sind. Mit grossem Aufwand und neuem Wissen suchten wir unseren persönlichen Schutzpatron. Mit dem Gefährt auf Schienen gings dann weiter bis nach Ebnat-Kappel, wo wir dann noch einen zweistündigen Endspurt hingelegt haben. Das prachtvolle Wetter lud uns dazu ein auf der grossen Terasse uns zu stärken, um in der Zeit zu reisen. Obwohl uns explizit von Frau Professor verboten wurde die Zeitmaschine anzufassen, konnten es einige Leiter nicht lassen an den Knöpfen herumzuspielen. Dies löste die Zeitmaschine aus, jedoch mit Folgen die wir zur Zeit nicht einschätzen können. Wir wissen nur das wir uns zur Zeit im Jahre 1929 befinden.

Professorin Effi Ziens‘ Tagebuch:

Die unfähigen Leitungspersonen haben es wieder einmal geschafft, alles falsch zu machen. Die Folgen ihrer Taten sind zur Zeit nicht abschätzbar. Ich brauche dafür eine ausführliche Analyse, aber meine Mittel sind dafür begrenzt, denn mein Labor gibt es zu dieser Zeit noch nicht. Ich muss ein dieszeitiger Wissenschaftler finden. Aber das ist ein Problem von morgen. Jetzt bin ich nur noch erschöpft und müde.


Sonntag 03.10.2021

Am frühen Morgen landeten wir im Jahr 1929. Nach dem Frühstück kam eine alte verarmte Dame zu uns und bat uns um Hilfe. Sie brauchte Geld, um sich Brot zu kaufen. Somit halfen wir ihr mit aller Kraft. Die Rätsel, die wir lösen mussten, brachten uns an unsere Grenzen und wir mussten uns alle zusammenreissen. Geld gesammelt und Aktien verkauft, standen wir mit genug Geld da, um ihr genug Brot für alle Ewigkeit zu kaufen. Als Dank gab sie uns ein verlorenes Stück unserer Zeitmaschine! Nach einer Stärkung am Mittag ging es weiter mit den wichtigsten Punkten fürs Überleben in der Wirtschaft Kriese. Die Pionier-Techniken, Zelte bauen und Knoten knüpfen brachte sie uns bei. Da die Zeit im Jahr 1929 sehr schwer war, mussten wir unser Dessert mit einem Postenlauf verdienen. Involviert war: Tanz, Erklärungen von Wörtern, Pantomime, zeichnen von Begriffen und sportliche Bewegungen. All dies verhalf uns uns zu stärken um den nächsten Zeitsprung zu wagen.

Professorin Effi Ziens‘ Tagebuch:

Ich konnte den Schaden, den die unfähigen Leitern angestellt haben, einigermassen ausgleichen. Die Zeitmaschine sollte wieder voll funktionsfähig sein, aber die Zeit, in der wir uns im Moment noch befinden, ist zu wenig fortgeschritten, um einen grossen Sprung zu machen. Wenn wir Glück haben schaffen wir es bis in die 50er. Das Ziel was ich anstrebe ist das Jahr 1952. Dies sollte mit der Energie, die wir besitzen, möglich sein.


Montag 04.10.2021

Diese doofen Tagesleiter. Schon früh morgens weckten sie uns mit lauter Musik und viel zu viel guter Laune.  Zur Belustigung der englischen Königin beauftragte uns ein edler Mann, ein sportliches Turnier zu veranstalten. Bei einem englischen Rugby tobten wir, die frisch beauftragten Unterhalter des Königshauses, uns aus. Die Sieger des Turnieres durften dafür das Mittagessen an der Tafel der Königin geniessen. Zur späten Mittagsstunde übernahmen die Tschunior (älteste Teilnehmer) die Leitung des Nachmittagblockes, wo wir die Krone der Königin finden mussten. Dies gelang uns mittels einer Olympiade, bei der wir uns beweisen mussten. Der Königshof belohnte uns mit einem gemütlichen Abend in einem Wohlfühlsalon. So waren wir danach genug erholt um den nächsten Zeitsprung zu vollziehen.

Professorin Effi Ziens‘ Tagebuch:

Nach der Teatime mit Prof. Berti Schubert gelang es mir die Maschine noch weiterzuentwickeln und einen weiteren Zeitsprung zu vollbringen. Mal schauen wie weit es uns diesmal bringt. Ich hoffe wir reisen in eine tolle und interessante Zeit.


Dienstag 05.10.2021

1969 – ein spezielles Jahr. Geweckt wurden wir passend mit dem Lied „Summer of 69“. Durch ein Problem an der Rakete, hatten wir die Möglichkeit, echte Astronauten kennenzulernen welche unsere Hilfe benötigten, um auf dem Mond zu landen. So verdienten wir für die Astronauten wichtige Utensilien für ihre Mission auf den Mond. Sauerstoff, Treibstoff, Astronautennahrung und so weiter, gehören dazu.

Am Nachmittag mussten wir bei einem Firefight ein Startfeuer für die Rakete zünden. Auch dies gelang uns und so durften wir am Abend einen Einblick ins Universum geniessen. Wir lernten die verschiedenen Sternbilder von Sternzeichen, ausserdem zeichneten wir verschiedene Krokis, welche uns zu einem feinem Dessert führten. Glücklich gingen wir ins Bett.

Professorin Effi Ziens‘ Tagebuch:

Ich glaube ich habe heute einen wesentlichen Sprung an der Maschine geschafft, heute können wir bestimmt einen grossen Schritt in Richtung Gegenwart gehen. Wo werden wir morgen landen?

Mittwoch 06.10.2021

Wir sind in der farbigen, wilden und fröhlichen Zeit der Hippies aufgewacht. Geblendet von all den blinkenden Discolichter, haben wir den Morgen in der freien Natur verbracht. Uns begegneten zwei schräge Hippies, welche unbedingt unsere Hilfe benötigten. Die Aufgabe war das Auffinden von verschiedenen Pflanzen. Einige Beispiele waren: Fagus, Pteridium aquilinum, Taraxacum und viele mehr. Mit der kräftigen Unterstützung der Hippies konnten wir alle benötigten Pflanzen finden. Der Nachmittag war weiterhin geprägt von purer Freiheit, deshalb konnte die Lagerschar aus sechs Spielen, drei ihrer Wahl auswählen. Mit grosser Motivation wurde der Nachmittag draussen mit Fussball, Bräteln, Schwingen, Göggelikampf, Yoga und Wandern verbracht. Völlig ausgepowert gönnten wir uns danach eine warme Dusche. Mit dem Einkehren der Dunkelheit erwachte das Discofieber in uns. Deshalb übten wir einige Tanzchoreographien und Interwies von berühmten Persönlichkeiten ein. Dabei waren: ABBA, AC/DC, Tina Turner, Rick, Micheal Jackson und Queen. Die Choreos wurden dann von einer strengen Jury, zwei Hippies und einer Wissenschaftlerin, bewertet. Als Dank für die atemberaubenden Auftritte schenkten die Hippies uns einen Trank, welcher wir als Treibstoff für unsere Zeitmaschine benutzen konnten. Die Reise kann also weitergehen. Mit lautem Ach und Krach landeten wir schlussendlich im Jahre 1985, in der Zeit des kalten Krieges.

Professorin Effi Ziens‘ Tagebuch:

Heute besuchten uns zwei ganz lustige Vögel. Sie konnten weder sich korrekt artikulieren noch verstanden sie etwas von Mathematik. Sie kannten nicht mal die Kreiszahl Pi, welche offensichtlich nur 3.14159265359 und so weiter sein kann. Die Tanzschritte einer Gruppe hat mich fast etwas beeindruckt, jedoch waren sie in neun von zehn Fällen eine halbe Sekunde zu spät. Wenigstens ist die Zeitmaschine heute Pünktlich gestartet, entgegen meinen Berechnungen stecken wir nach wie vor in der Vergangenheit fest.

Donnerstag 07.10.2021

Heute Morgen gerieten wir in den Streit zweier Agenten. Es ging um die Vormachtstellung von Gurkenglace oder Rüeblisorbet. Zusammen mussten wir mit Hilfe von Zonengames und Fightgames beweisen welches dieser beiden Rezepte besser ist. Den kalten Krieg konnte schlussendlich die Gruppe der Rüeblisorbet Anhänger für sich entscheiden. Um die Kälte zu vertreiben sassen wir am Abend an einem elektrischen Lagerfeuer in der warmen Stube. Wir haben viel gesungen, feine Schoggibananen gegessen und schlussendlich sind wir mit der Zeitmaschiene ins Jahr 20drölf gereist. Noch nie haben wir von diesem Jahr gehört, somit muss es in der Zukunft liegen. Was wird uns wohl morgen erwarten?

Professorin Effi Ziens‘ Tagebuch:

Die Zeit heute im Jahr 1985 war mir deutlich zu kalt. Ich konnte mich deshalb nur schlecht auf meine Arbeit an der Zeitmaschine konzentrieren. Vielleicht hat sie deshalb heute so komische Geräusche von sich gegeben. Hoffentlich können uns die Menschen in der Zukunft helfen und sie gerät nicht noch mehr in die Selbstständigkeit…

Nachtrag:

Heute Nacht ist es also passiert, die Zeitmaschine ist völlig durchgedreht. Wir sind alle zurück ins Jahr 0 gereist, genauer am 24. Dezember an Christi Geburt. Zusammen mit den drei Königen verbrachten wir einen wundervollen Geburtstag von Jesus mit Weihnachtsliedern, Punch und Lebkuchen.

Freitag 08.10.2021

Heute haben wir uns in den Bereichen Kartenkunde, Kompasslesen und Kartenlegenden weitergebildet. Diese erlangten Fertigkeiten konnten wir sogleich in Natura ausprobieren. Die Personen aus dem Jahre zweitausend und Drölf haben sich im Walde versteckt. Mithilfe einer Karte konnten wir die sechs Personen ausfindig machen. Zuerst waren sie sehr ängstlich und haben sich versteckt. Nach gelungener Kontaktaufnahme haben sie sogar mit uns zu Mittag gegessen. So schlossen wir eine erste Freundschaft mit X16, A645, B35 und R2D2. Es stellte sich heraus, dass diese übernatürlich intelligenten Lebewesen Meister in Zeitsprüngen sind. Netterweise erklärten sie sich dazu bereit bei unserem Problem mit der Zeitmaschine zu helfen.

Am Nachmittag bekämen wir unerwünschten Besuch des Ballonmannes. Dieser ist der Erzfeind der Personen aus dem Drölften-Jahrhundert. Dieser bekämpften wir mit viel Mut und Tapferkeit. Dazu spielten wir verschiedene Völkivarianten. Das tapferste Team von allen durfte nach einem heldenhaften Sieg jeweils einige Ballone des Ballonmannes mit einer Nadel platzen lassen. Danach war das feine Nachtessen mehr als verdient. Dies war ein vielseitiges Sechsgangmenu, welches von den Leitern serviert wurde. Den Abend verbrachten wir mit vielen Spielen und hatten eine Riesengaudi.

Professorin Effi Ziens‘ Tagebuch:

Entgegen meinen Berechnungen startete die Zeitmaschine mitten in der Nacht, genauer gesagt um 01:03 Uhr. Dieser Tumult weckte nicht nur mich, sondern auch meine Mitreisenden. Wir fanden uns wieder im Jahr Null am Weihnachtsabend. Uns begegneten die drei Könige, Melchior, Balthazar und Kaspar, mit welchen wir uns auf die Suche nach dem Christkind machten. Geleitet von den Sternen fanden wir Jesus, Maria und Josef am Waldrande. Wir bereiteten ihnen die Opfergaben der drei Könige vor und genossen das Ambiente. Danach machten wir uns auf den Weg zurück ins Labor und wurden von Lebkuchen und Punch überrascht. Wir gingen durch die Zeitmaschine, während die drei Könige zurückblieben und sich von uns verabschiedeten.

Am nächsten Morgen brachte uns die Zeitmaschine ins Jahr zweitausenddrölf.